Forster Weinlagen


Einzellagen
 1 Bischofsgarten
 2 Stift
 3 Stift
 4 Elster
 5 Ungeheuer
 6 Freudstück
 7 Kirchenstück
 8 Jesuitengarten
 9 Musenhang
10 Pechstein



Großlagen (GL)
Schnepfenflug schließt 1-3 ein.
Mariengarten schließt 4-10 ein.


Schnepfenflug an der Weinstraße: Die Lage umfasst 535 ha, liegt 110 bis 137m ü. NN und ist flach (83%) bis hängig (17%). Der Boden umfasst sandigen Lehm bis tonigen Sand. Die Großlage umfasst zusätzlich Deidesheimer, Friedelsheimer und Wachenheimer Flächen.

Mariengarten ist 400 ha groß und liegt zwischen 117 und 270 m ü. NN, bei 43% flachem, 50% hängigem und 7% steilen Gelände. Als Boden ist hier Lehm, Letten, Kalk sowie sandiger Lehm und sandiger Ton anzutreffen. Zusätzlich hat Deidesheim und Wachenheim Anteil der Großlage.

Im Forster Bereich dieser Großlagen liegen 9 Einzellagen:

Bischofsgarten: (GL Schnepfenflug a. d. Weinstraße) 39 ha, 115 bis 137 m ü. NN, flach, sandiger Boden mit stark wechselnden Löß, Lehm und Tonzusätzen.

Stift: (GL Schnepfenflug a. d. Weinstraße) 59 ha, 110 bis 130 m ü. NN, flach (60%) bis hängig (40%), lehmiger Sand, sandiger Lehm.

Elster: (GL Mariengarten) 10 ha, 120 bis 145 m ü. NN, flach, toniger Sand bis sandiger Lehm.

Freundstück: (GL Mariengarten) 4,2 ha, 120 bis 130 m ü. NN, hängig (80%) bis flach (20%), sandiger Ton bis sandiger Lehm, zum Teil mit Kalksteingeröll.

Jesuitengarten: (GL Mariengarten) 6 ha, 120 bis 150 m ü. NN, flach (50%) bis hängig (50%), sandiger Lehm bis Lehm, stellenweise Steingeröll, stark wechselnd.

Kirchenstück: (GL Mariengarten) 4 ha, 120 bis 150 m ü. NN, hängig (80%) bis flach (20%), Lehm, stellenweise Kalksteingeröll.

Musenhang: (GL Mariengarten) 20 ha, 160 bis 270 m ü. NN, steil (80%) bis hängig (20%), lehmiger Sand, Kalkboden.

Pechstein: (GL Mariengarten) 21 ha, 120 bis 160 m ü. NN, flach (80%) bis hängig (20%), sandiger Lehm mit Basaltadern.

Ungeheuer: (GL Mariengarten) 38 ha, 120 bis 170 m ü. NN, 30% steil, 30% hängig, 40% flach, sandiger Ton mit Kalk, sandiger Lehm mit Kalksteingeröll.

Im Anbau ist hier überwiegend der Riesling. Insgesamt hat Forst ein ideales Kleinklima, da der Pfälzer Wald hier eine Bucht bildet, welche die Wärme speichert und somit die Reife der Trauben begünstigt. Die Reife beginnt hier bis zu 8 Tage früher als im Rest der Pfalz.

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